Postkorbübung im AC lösen - 10 wichtige Tipps und Beispielaufgaben

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Postkorbübung im AC lösen - 10 wichtige Tipps und Beispielaufgaben

Mit diesen 10 Tipps meisterst du jede Postkorbübung im Assessment Center. Die Beispielaufgaben helfen dir bei der Vorbereitung und bieten einen Übungseffekt.

Für Schnellleser sind hier kurz und knackig die 10 wichtigsten Tipps:

In vielen Branchen überprüfen Unternehmen die Fähigkeiten ihrer Bewerber in einem Auswahlverfahren. Ein solches Verfahren kann ganz unterschiedlich aufgebaut sein und verschiedenste Testbereiche enthalten. Ein gern genutzter Test im sogenannten Assessment Center ist die Postkorbübung. Mit dieser kann man gleich verschiedene Fähigkeiten der Bewerber überprüfen, zu denen beispielsweise Stressresistenz, Lösungskompetenz Entscheidungsstärke und -geschwindigkeit sowie Delegationsfreude gehören. Sehr häufig wird die Postkorbübung im Auswahlverfahren der Polizei oder beim Zoll eingesetzt. Weiterhin ist diese Übung für alle Berufsgruppen relevant, die kaufmännische Aufgaben enthalten.

Der Ablauf

Die Postkorbübung erweist sich für viele Bewerber als Stolperstein, da sie sich meist nicht auf die Übung vorbereiten. Gerade bei der Polizei oder beim Zoll legen Interessenten den Fokus oft auf den Sporttest und den schriftlichen Test und vernachlässigen dafür andere Auswahlverfahren.

Die Übung selbst ist eine komplexe Aufgabe, bei der Teilnehmer mehrere Mitteilungen und Probleme erhalten und diese in einer knapp bemessenen Frist bearbeiten müssen. Bei der Polizei oder beim Zoll kann es sein, dass man Ressourcen für einen Einsatz planen muss, verschiedenen Akten zu bearbeiten sind und zudem immer wieder das Telefon klingelt, sodass weitere Aufgaben dazu kommen. Auf diese Weise wird der Aufgabenberg nach und nach größer, sodass das Stresslevel bei vielen Bewerbern steigt.

Tipps und Tricks

Ein wichtiger Punkt bei der Postkorbübung ist die Tatsache, dass sie darauf ausgelegt ist, dass man sie gar nicht in der vorgegeben Zeit komplett bearbeiten kann. Die Aufgabe soll nicht die Arbeitsgeschwindigkeit der Bewerber überprüfen, sondern eher die Art, wie sie unter den gegebenen Bedienungen reagieren. Beim Zoll und der Polizei ist Stress keine Seltenheit, sodass man sich von Zeitdruck und wachsenden Arbeitsbergen nicht einschüchtern lassen darf.

Wichtig ist daher, dass man sich zunächst einmal einen Überblick verschafft und die Aufgaben nach Prioritäten organisiert. Dinge, die wichtig sind und zeitnah erledigt werden müssen, kommen ganz nach oben auf die To-Do-Liste. Alle Sachen, die noch etwas Zeit haben, sollten zumindest einen Termin erhalten, an dem man sich drum kümmern wird. Eher unwichtige Sachen können dagegen an Kollegen delegiert werden oder ganz an das Ende der Prioritätenliste wandern.

Um die Aufgabe noch schwieriger zu machen, werden die Bewerber häufig mit überraschenden Veränderungen konfrontiert. Klassische Beispiele, die auch beim Zoll oder der Polizei gern genutzt werden, sind Telefonanrufe oder Zwischenrufe, zusätzliche auftretende Probleme und neue Aufgaben oder das Verkürzen der Zeitvorgaben. Dies wirkt sich natürlich auf den eigenen Plan aus, den man entsprechend anpassen muss.

Die eigenen Entscheidungen begründen

Das gute an der Postkorbübung ist, dass die Aufgaben selten nur eine richtige Lösung haben. Oft werden auch abweichende Lösungen zugelassen, wenn der Bewerber seine Gedankengänge entsprechend begründen kann. Warum man eine Aufgabe macht, spielt eine sehr wichtige Rolle. Schon während des Tests ist es daher klug, wenn Bewerber deutlich machen können, warum sie bestimmten Aufgaben einen Vorrang geben. Mitunter gibt es auch ein Nachgespräch, bei dem man seine Entscheidungen verteidigen kann. Hier sollte man sich auch nicht von Nachfragen abschrecken lassen, sondern das eigene Vorgehen mit den zurechtgelegten Argumenten verteidigen. Offensichtliche Fehler sollten aber zugegeben werden, wobei mit der Begründung, warum die Entscheidung falsch war, die Bewerber mitunter noch Punkte sammeln können.

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